FAQ
Hier finden Sie Informationen zu gängigen Fragen zu unseren angebotenen Leistungen
Infrastruktur, Beratung, Entwicklung
HPC.NDS (High-Performance Computing for Niedersachsen Digital Science) ist ein Projekt im Rahmen von Hochschule.digital Niedersachsen (HdN), das Hochleistungs-Rechensysteme und umfassende Beratungsleistungen für Hochschulen in Niedersachsen bereitstellt. Über sechs Standorte – die Rechen-/Beratungszentren Göttingen, Braunschweig und Hannover sowie die Beratungszentren Clausthal, Oldenburg und Osnabrück – werden leistungsfähige CPU- und GPU-Knoten sowie spezialisierte Beratungsleistungen durch sogenannte Science Support Teams angeboten. Der Betrieb der Rechenressourcen wird durch die GWDG in Göttingen koordiniert, während das Beratungsnetzwerk Lower Saxony Digital Science Support Space (DS³) durch die TU Braunschweig geleitet wird. HPC.NDS schließt bestehende Lücken in der Versorgung mit HPC-Ressourcen auf lokaler Ebene und bietet Wissenschaftlern einen einfachen Zugang zu moderner Rechentechnik ohne komplexe Antragstellung, ergänzt durch umfassenden Support und Training. Services von HPC.NDS können von Universitäts-Angehörigen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen in Niedersachsen genutzt werden. Interessierte Hochschulen können Anteile an HPC.NDS-Kapazitäten bei den Betreiberzentren anfragen. Diese Anteile können zwischen den Rechenzentren aufgeteilt werden, um spezifische technische Anforderungen der lokalen Nutzer – wie etwa bestimmte GPU-Generationen, Memory-Ausstattungen oder spezielle Beschleunigerhardware – optimal zu erfüllen und eine sinnvolle Lastverteilung zwischen den Standorten zu gewährleisten. Der Zugang ist besonders niederschwellig konzipiert, um Einsteigern einen einfachen Einstieg in die Nutzung von HPC-Ressourcen zu ermöglichen, während bereits produktive Workloads von den zusätzlichen Kapazitäten profitieren. Die Teilnahme an HPC.NDS ist für Hochschulen kostenfrei hinsichtlich der Investitions- und Personalkosten – diese werden vollständig durch das HPC.NDS-Projekt getragen. Lediglich die Betriebskosten, primär die Energiekosten, müssen von den teilnehmenden Hochschulen übernommen werden. Die Abrechnung erfolgt über einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren via monatlicher Pauschale, die konservativ auf 75% des theoretisch maximal möglichen Verbrauchs geschätzt wird. Zum Jahresende erfolgt eine Schlussrechnung auf Basis des tatsächlichen Verbrauchs, wodurch das Risiko von Nachzahlungen minimiert wird. Um eine bessere Kostenkontrolle zu ermöglichen, werden die Hochschulen monatlich über den tatsächlichen Verbrauch und die daraus resultierenden Kosten auf Basis des aktuellen Strompreises informiert, so dass bei Bedarf Nutzungsanpassungen vorgenommen werden können. Eine komplexe Registrierung ist für die Nutzung von HPC.NDS-Services nicht erforderlich. Das Konzept sieht vielmehr ein unkompliziertes, niederschwelliges Nutzungsverfahren vor. Interessierte Nutzer sollten sich an ihre Hochschule wenden, um HPC.NDS-Kapazitäten zu nutzen und in Anspruch zu nehmen. Der Zugang zu den HPC-Ressourcen ist dabei genauso einfach nutzbar wie lokale Rechenressourcen – anders als bei nationalen Tier-1 oder Tier-2 Systemen sind keine langwierigen Antragsverfahren notwendig. Details zum konkreten Prozess werden noch entwickelt und zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert. Bei einem Klick auf ‘Kontaktieren Sie uns’ wird ein Kontaktformular aufgerufen, über das Interessierte ihre Anfragen an HPC.NDS übermitteln können. Dieses Formular befindet sich noch in der Entwicklung und wird voraussichtlich Felder für Kontaktdaten, gewünschte Leistungen, Zeitrahmen und spezifische technische Anforderungen enthalten. Nach Absendung des Formulars werden die Anfragen bearbeitet und die Interessenten erhalten eine Rückmeldung zu den nächsten Schritten, einschließlich möglicher Gespräche mit Ansprechpartnern zur genauen Ausgestaltung der Nutzung. Der genaue Prozess wird noch finalisiert und demnächst verfügbar sein. Als Kunde von HPC.NDS müssen Sie sich primär um die Nutzung der Ressourcen für Ihre wissenschaftlichen Projekte kümmern – der überwiegende administrative und technische Aufwand wird von den Betreiberzentren übernommen. Der Betrieb der Infrastruktur, die Installation und Updates der Systeme sowie die Bereitstellung von Systemsoftware und aktuellen Entwicklungswerkzeugen werden durch die Betreiberzentren sichergestellt. Zudem erhalten Sie umfassenden Support bei technischen Problemen sowie Beratung zu Entwicklung und Anwendung von HPC-geeigneter wissenschaftlicher Software, mit einem Fokus auf Research Software Engineering (RSE). Der Zeitaufwand beschränkt sich daher im Wesentlichen auf die eigentliche Nutzung der Systeme für Ihre Forschungsprojekte, während alle infrastrukturellen und laufenden Betreuungsaspekte professionell gestioniert werden.Was ist HPC.NDS?
Wer kann HPC.NDS nutzen?
Welche Gebühren fallen für die Nutzung von HPC.NDS an?
Muss ich mich registrieren, um HPC.NDS nutzen zu können?
Was passiert beim Klick auf ‘Kontaktieren Sie uns?
Wie viel Zeit muss ich als Kund:in selbst investieren?